EINE SCHÖNE VATER-SOHN-GESCHICHTE ...

Aktualisiert: 5. März 2019

Lancia Aurelia B20 Serie 2 auf dem Gran Premio Nuvolari, 14. – 16.09.2018


Unser Vater/Sohn-Team hat mit der Aurelia schon sehr schöne Rallyes erleben dürfen. Neben vielen kleineren Rallyes, wie Mitterfelser Bergpreis, Regensburg Classic, Saalbach Classic, Heidelberg Classic, Großglockner Grand Prix und viele andere mehr, hat die Aurelia auch bei den großen italienischen Eventi Copa d’oro della Dolomiti, beim 100-jährigen Jubiläum der Targa Florio und jetzt auch beim Gran Premio Nuvolari teilgenommen. Insgesamt hat das Team mit der Aurelia, die von Peter Bazille perfekt aufgebaut wurde, mehr als 15000 störungsfreie Rallye-Kilometer absolviert. Den Höhepunkt bildete bisher der Gran Premio Nuvolari 2018. Dieses Rennen geht von Mantua drei Tage durch Marken und die Toskana zurück nach Mantua. Unglaublich schöne toskanische Landschaften und mittelalterliche Städte (Siena, Arezzo, Urbino) liegen an der Route. Die Begeisterung der Italiener kennt man bereits aus den Beschreibungen der Mille Miglia. Bei dem GP Nuvolari ist die Leidenschaft ähnlich. Tausende von Zuschauern säumten die Straßen und die zu durchfahrenden Innenstädte. Nach einem vorsichtig gefahrenen ersten Tag haben wir festgestellt, dass Schilder wie Tempolimit, Überholverbot durchgezogene weiße Striche und rote Ampeln mehr Landschaftsdekoration bilden als sie zur Verkehrsregelung benutzt werden. Die Etappenzeiten waren großzügig gewählt, so dass immer Zeit für einen Espresso oder ein Gelato zwischendurch blieb. Die Rallye hat einen sehr sportlichen Charakter, was sich in unzähligen Schlauchprüfungen und Schnittzeitmessungen wiederspiegelte. Unsere graue Aurelia war an den Haltepunkten immer von Menschentrauben umringt und wir hörten häufig die Worte: „Che bella macchina“. Die von Peter Bazille hervorragend präparierte Aurelia meisterte auch diese Prüfung ohne die geringsten Probleme, obwohl die Straßen in der Toskana mit ihren multiplen Asphalt-Flickstellen und Kantenabbrüchen mehr einem Kopfsteinpflaster als einer Asphaltstraße entsprechen. Das hochmoderne Fahrwerk nahm diese Verhältnisse mit Gelassenheit. Vielen Dank für die zur Verfügungstellung des Bildmaterials an Dr. Eichhorn.









© PRESTEL+GEMMER RALLYEMETRIE 2019